Fantakuchen mit Schmand & Mandarinen

Fantakuchen mit Schmand und Mandarinen ist ein echter Klassiker. Und endlich habe ich meinen Kindheitsliebling in einer veganen Version nachgebacken, die genauso saftig und lecker daherkommt, wie das Original: mit einem luftig-lockeren Fanta-Boden, fruchtigen Mandarinen und einer Schmand-Creme.

Das Beste: mein Rezept für diesen veganen Fantakuchen vom Blech ist kinderleicht, schnell vorbereitet und gelingt garantiert. Der Kuchen eignet sich perfekt für den nächsten Geburtstag, das Partybuffet oder wenn du Lust auf ein Stück Nostalgie hast. Mein Fantakuchen kommt wirklich immer gut an!

Nahaufnahme eines veganen Fantakuchens mit fluffigem Boden, Mandarinen und cremigem Topping, mit Zimt bestäubt und einer Mandarine als Dekoration.

Fantakuchen vom Blech: Saftig, fruchtig und ganz einfach vegan

Fantakuchen ist einer dieser Klassiker, den vermutlich schon deine Oma auf jeder Familienfeier gebacken hat. Und das aus gutem Grund. Bei uns ist dieser Kuchen schon lange ein absoluter Familienliebling – auch in der veganen Variante. Der Boden ist genauso luftig, locker und lecker wie ich ihn noch von damals kenne.

Das liegt unter anderem an der Orangenlimo, die nicht nur für den Geschmack im Teig sorgt, sondern auch die Aufgabe von Ei und Backtriebmittel mit übernimmt: die Kohlensäure macht den Boden schön locker und luftig. Es fällt also gar nicht auf, dass der Teig ganz ohne Eier gemacht ist. Genau deswegen backe ich diesen Fantakuchen so gern: die Zutaten und Zubereitung ist unkompliziert und das Ergebnis einfach immer lecker.

Dieser vegane Fantakuchen ist damit der perfekte Blechkuchen für alle, die schnell, sicher und mit wenig Aufwand backen möchten. Er ist fruchtig, cremig und super saftig. Dank der großen Menge vom Blech ideal für Geburtstage, Kindergeburtstage oder als Mitbringsel zur nächsten Familienfeier. Da er komplett vegan ist, können ihn wirklich alle mitessen.

Der ideale Boden für Schmand und Mandarinen

Der Boden dieses Fantakuchens ist ein klassischer Rührkuchenteig, der durch die Fanta besonders saftig und locker wird. Wichtig ist dabei: Verrühre den Teig nur kurz, nachdem du Öl, Apfelessig und Fanta zu den trockenen Zutaten gegeben hast. Denn zu langes Rühren macht den Boden schnell zäh statt fluffig. Die Kombination aus Apfelessig und Backpulver reagiert außerdem miteinander und gibt dem Teig zusätzlichen Auftrieb, sodass der Boden auch ganz ohne Ei schön aufgeht.

Für dieses Rezept habe ich ein großes Backblech (ca. 42 x 29 cm) verwendet. Ein Backblech eignet sich perfekt, wenn du den Kuchen für mehrere Personen backst. So hast du auf jeden Fall ausreichend Kuchenstücke für alle. Du kannst den Teig aber genauso gut in einer Springform (ca. 26 cm Durchmesser) oder als Kastenkuchen backen. Dann solltest du die Backzeit entsprechend anpassen und mit der Stäbchenprobe testen, ob der Boden schon durch ist: Steckst du ein Holzstäbchen hinein und bleibt kein Teig daran kleben, ist der Kuchen fertig.

Für die Umrechnung der Zutaten an deine Backform kannst du gerne meinen kostenlosen Backformenumrechner nutzen.

Veganer Schmand-Ersatz, der genauso lecker schmeckt

Der Belag ist das Herzstück des Fantakuchens. Der muss also richtig gut schmecken und cremig sein – auch ohne tierische Zutaten. Mit meinem Rezept gelingt dir das und man schmeckt tatsächlich keinen Unterschied.

Statt echtem Schmand kombinierst du vegane Creme Fraiche mit aufgeschlagener veganer Schlagcreme. Damit die Creme schön fest und cremig wird, hilft dir San Apart (alternativ Sahnesteif): Es sorgt dafür, dass die pflanzliche Sahne stabil bleibt und nicht in sich zusammenfällt, sobald du die Creme Fraiche vorsichtig untermischst.

Für den echten Schmand-Geschmack empfehle ich dir eine vegane Creme Fraiche wie Creme Vega, da sie geschmacklich am nächsten an klassischen Schmand herankommt und schön cremig bleibt. Zusätzlich gebe ich gerne noch Vanillezucker mit in die Creme.

Verteile die Creme erst, wenn der Boden komplett ausgekühlt ist, sonst zerläuft sie dir auf dem Kuchen. Zum Schluss darf das Zimt-Zucker-Topping natürlich nicht fehlen.

Rezeptideen & Variationen

Dieser Fantakuchen lässt sich super an deinen Geschmack anpassen:

  • Anderes Obst: Statt Mandarinen passen auch Pfirsiche, Ananas oder Kirschen aus der Dose hervorragend.
  • Andere Backform: Statt vom Blech kannst du den Teig auch in einer Springform oder als Kastenkuchen backen (Backzeit ggf. anpassen). Nutze für die Zutaten-Umrechnung gerne meinen kostenlosen Backformenumrechner.
  • Ohne Zimt-Zucker: einfach weglassen oder durch bunte Streusel ersetzen.
  • Fruchtiger Twist: Ein Klecks Mandarinenmarmelade zwischen Boden und Creme streichen. Das intensiviert den Fruchtgeschmack zusätzlich.
  • Für den Kindergeburtstag: In kleine Quadrate schneiden und mit essbaren Perlen oder Zuckerdeko verzieren.

Häufige Fragen zum veganen Fantakuchen

Was ist Fantakuchen eigentlich?

Fantakuchen ist ein saftiger Rührkuchen, bei dem Fanta statt Wasser oder Milch in den Teig kommt. Die Kohlensäure sorgt für einen besonders lockeren, fluffigen Boden, während die Fanta gleichzeitig einen feinen, fruchtigen Geschmack ins Gebäck bringt.

Ist Fantakuchen ein Rührkuchen?

Ja, Fantakuchen basiert auf einem klassischen Rührteig. Der Unterschied liegt vor allem in der Flüssigkeit: Statt Milch oder Wasser wird Fanta verwendet, was dem Teig zusätzlichen Auftrieb und ein fruchtiges Aroma verleiht.

Warum heißt Fantakuchen Fantakuchen?

Der Name kommt schlicht daher, dass die Limonade Fanta die namensgebende Zutat im Teig ist. Sie ersetzt Flüssigkeit und Backtriebmittel gleichzeitig und gibt dem Kuchen seinen typisch fruchtigen Geschmack.

Welches Obst passt zu Fantakuchen?

Klassisch werden Mandarinen aus der Dose verwendet, da sie gut zum fruchtigen Fanta-Aroma passen. Genauso gut eignen sich aber auch Pfirsiche, Ananas oder Kirschen als Belag.

Warum fällt Fantakuchen manchmal zusammen?

Das passiert meist, wenn der Kuchen zu früh aus dem Ofen genommen wird oder die Ofentür während der Backzeit zu oft geöffnet wurde. Auch zu langes Rühren des Teigs kann dazu führen, dass zu viel Luft entweicht und der Boden später einfällt.

Warum geht mein Fantakuchen nicht richtig hoch?

Meist liegt es an zu altem oder falsch dosiertem Backpulver oder daran, dass der Teig zu lange gerührt wurde. Achte außerdem darauf, dass dein Ofen wirklich auf 180 °C vorgeheizt ist, bevor der Kuchen hineinkommt.

Was passt als Belag oder Beilage zu Fantakuchen?

Neben dem klassischen Schmand-Belag mit Mandarinen passen auch Sahne, Vanilleeis oder ein Klecks Fruchtjoghurt hervorragend dazu, wenn du den Kuchen frisch servierst.

Wie lange ist Fantakuchen haltbar?

Durch den cremigen Belag solltest du den Fantakuchen im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält er sich abgedeckt etwa 2–3 Tage frisch.

Kann man Fantakuchen einfrieren?

Der Boden lässt sich ohne Belag gut einfrieren. Mit der cremigen Schmand-Mandarinen-Schicht ist das Einfrieren dagegen nicht empfehlenswert, da die Creme beim Auftauen wässrig werden kann.

Woran erkenne ich, ob der Boden fertig gebacken ist?

Am zuverlässigsten ist die Stäbchenprobe: Steche mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Bodens. Bleibt kein Teig daran kleben, ist der Kuchen fertig gebacken.

Hast du diesen veganen Fantakuchen ausprobiert? Ich freue mich riesig, wenn du mir ein Foto auf Instagram schickst oder mir unten einen Kommentar mit deiner Bewertung dalässt! 🍊🍰

Nahaufnahme eines veganen Fantakuchens mit fluffigem Boden, Mandarinen und cremigem Topping, mit Zimt bestäubt und einer Mandarine als Dekoration.

Veganer Fantakuchen vom Blech

Fantakuchen mit Schmand und Mandarinen ist ein echter Klassiker. Und endlich habe ich meinen Kindheitsliebling in einer veganen Version nachgebacken, die genauso saftig und lecker daherkommt, wie das Original!
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Gericht: Dessert, Gebäck, Nachspeise
Küche: Überregional
Ernährungsform: Vegan, Vegetarisch
Schlagwort: einfach, limonade, mandarinen, rührteig, vanille, vegan, vegane sahne, Zimt
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Kühlzeit: 2 Stunden
Gesamtzeit: 2 Stunden 45 Minuten
Portionen: 15 Kuchenstücke
Autor: Anja Romaniszyn

Kochutensilien

  • 1 Kuchenblech 42 x 29 cm

Zutaten

Für den Boden

  • 300 g Mehl
  • 180 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/4 TL Salz
  • 100 ml Rapsöl (alternativ Albaöl)
  • 1 EL Apfelessig
  • 250 ml Fanta

Für den Belag

  • 655 g Mandarinen aus der Dose
  • 400 ml vegane Schlagcreme (kalt)
  • 32 g San Apart (alternativ 32 g Sahnesteif)
  • 6 Päckchen Vanillezucker
  • 450 g vegane Creme Fraiche (z. B. Creme Vega)

Für das Topping

  • 3 EL Zucker
  • 1,5 TL Zimt

Anleitung

  • Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Backblech einfetten und optional mit Backpapier auslegen.
  • Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel vermischen. Öl, Essig und Fanta hinzugeben und nur kurz zu einem Teig verrühren.
  • Teig auf dem Blechboden verteilen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen. Anschließend herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.
  • Mandarinen gut abtropfen lassen.
  • Schlagcreme kurz mit einem Handmixer aufschlagen. San Apart und Vanillezucker langsam einrieseln lassen und weiter mixen, bis die Sahne fest und steif ist. Anschließend vorsichtig die Creme Fraiche unterheben.
  • Mandarinen auf dem abgekühlten Kuchenboden verteilen. Die Creme darüber geben und glatt streichen.
  • Zucker und Zimt vermischen und über die Creme streuen.
  • Kuchen anschließend im Kühlschrank lagern, bis er serviert wird.

Anmerkungen

Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er mindestens 2 Stunden (idealerweise über Nacht) im Kühlschrank durchziehen kann, damit die Creme schön fest wird und sich die Aromen verbinden.

Nährwertangaben

Nährwertangaben
Veganer Fantakuchen vom Blech
Nährwerte pro Portion
Kalorien
329
% vom Tagesbedarf*
Fett
 
16
g
25
%
Gesättigte Fettsäuren
 
4
g
20
%
Transfette
 
0.03
g
PUFA Fettsäuren
 
2
g
MUFA Fettsäuren
 
8
g
Cholesterin
 
18
mg
6
%
Natrium
 
153
mg
6
%
Kalium
 
184
mg
5
%
Kohlenhydrate
 
46
g
15
%
Ballaststoffe
 
1
g
4
%
Zucker
 
26
g
29
%
Protein
 
3
g
6
%
Vitamin A
 
489
IU
10
%
Vitamin C
 
12
mg
15
%
Kalzium
 
101
mg
10
%
Eisen
 
1
mg
6
%
* basierend auf einem Tagesbedarf von 2000 kcal
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